Stoffresteabbau - einfache Kleinigkeiten.

00:00 6 Comments A + a -

Mein heutiger RUMS steht ganz im Zeichen der Stoffresteverwertung. Klar - nachdem ich soviel rumsortiert und weggeworfen habe, muss jetzt auch jeder aufbewahrten Fetzen seine Berechtigung haben. Außerdem hat eine Freundin mir gedroht mal rigoros auszusortieren. Da hab ich dann schnell Ordnung gemacht ;)

Rausgekommen ist diesmal nichts Neues, sondern nur Bewährtes schon Dagewesenes. Entspanntes Nähen einfach.
Den Anfang haben ein paar neue Abschminkpads gemacht. Wie ich die nähe, habe ich hier ja schonmal erzählt. Nachdem einige schon ihre besten Tage hinter sich hatten, hab ich mir eine handvoll neuer Pads genäht.


Aus schmalen Streifen habe ich mir neue Stoffarmbänder genäht (wie hier). Fast alle in Blautönen und eins mit tollem SnapPap-Detail. Armbänder kann man ja nie genug haben :)




Und zum Abschluss gab es noch ein kleines Chiptäschchen. Nicht für mich, sondern für Mama. Ein bisschen schief ist es geworden, aber ich denke das verzeiht sie mir. Dabei fällt mir auf, dass ich unbedingt mal die kleineren KamSnaps brauche, die Standardgröße sieht da doch irgendwie unverhältnismäßig aus.


In nächster Zeit wird es dann bestimmt wieder mehr Stoffresteabbau-Projekte geben, denn ein paar Reste horte ich immernoch ;)   

Jeans Upcycling - Color Block Pouch

10:18 6 Comments A + a -

Es war schön, letzte Woche wieder nach Hause zu kommen! Der Urlaub war toll und es war schön, auch mal wieder etwas anderes zu sehen, aber trotzdem - meine Nähecke hat mir sehr gefehlt und im Urlaub gekaufte Stoffe wollen ja schließlich auch vernäht werden ;)

An einem zugemüllten Arbeitsplatz näht es sich allerdings nicht wirklich gemütlich und kurzerhand hab ich beschlossen, mich von meiner Stoffrestesammlung zu verabschieden um endlich wieder mehr Platz und Überblick zu haben. 
All meine winzigen Reste und Schnipsel (wollte ich die wirklich noch vernähen?) sind direkt in den Müll gewandert, alles weitere hab ich sortiert und geordnet. Nach meiner Entmüllungsaktion hatte ich einen ganzen Müllbeutel voll mit Stofffetzen! Obwohl ich mich natürlich nicht von jedem Rest trennen konnte, hab ich jetzt wenigstens wieder einen Überblick und das feste Vorhaben, in nächster Zeit wieder mehr Reste zu vernähen (und weniger Schnipsel zu sammeln!). Durch meine Aufräumaktion war ich das vergangene Wochenende auch erstaunlich produktiv. Nur für kleinere Stoffreste fehlen mir im Moment noch passende Nähprojekte. Irgendwelche Ideen?

Den Anfang nach 2 Wochen Nähabstinenz hat eine Color Block Pouch gemacht. (Genäht frei nach dieser Anleitung und hier schonmal gezeigt.)
Diesmal aus Jeansresten:


Innen hab ich einen ungeliebten Stoffrest verwendet, der sonst wohl auch im Müll gelandet wäre. 


Und jetzt schau ich mich mal nach Inspiration für weitere Stoffresteverwertung um - beim
Creadienstag, HoT und TT - Taschen und Täschchen.
Und auch endlich mal wieder dabei, bei der Upcycling Linkparty und Mound Denim Adé :) 

Oh - und: Dem ein oder anderen wird evtl. schon aufgefallen sein, dass meine "Tutorials" Seite verschwunden ist. Kurz vor dem Urlaub hab ich dort wohl ein bisschen Unsinn gemacht und die Seite gelöscht. Das wird aber natürlich wieder repariert. Bis dahin findet ihr meine Anleitungen auch hier ;)

DIY: Washi-Tape-Kühlschrankmagnete

00:59 3 Comments A + a -

Eigentlich wollte ich hier heute magnetische Posterleisten zeigen, aber der Plan ging in die Hose - wo bekommt man flache relativ starke Magnete? Bei uns im Baumarkt bin ich leider nicht fündig geworden, aber dazu dann ein anderes Mal mehr ...

Stattdessen gibt es heute ein kleines DIY, dass zur Abwechslung mal ganz ohne Nähmaschine auskommt. Für meine Posterleisten-Aktion habe ich unter anderem selbstklebendes Magnetband gekauft, das leider nicht stark genug war. Nicht stark genug um Holzleisten zusammenzuhalten, für Kühlschrankmagnete eignet es sich aber wunderbar.


In Kombination mit schönen Washi-Tapes konnte ich dem Magnetband am Ende also doch noch was abgewinnen.

Alles was man braucht sind schöne Tapes, selbstklebendes Magnetband (z.B. aus dem Baumarkt) und etwas weißen Tonkarton.


Den Karton könnt ihr direkt in Streifen schneiden, am besten mit einem Cutter oder Bastelmesser. Meine verwendeten Washi-Tapes hatten eine breite von 15 mm, also habe ich auch meine Streifen 15 mm breit zugeschnitten.

Dann werden die Tonkartonstreifen mit dem Washi-Tape beklebt.


Jetzt können die weißen Enden entweder mit der Schere ordentlich abgeschnitten oder vorsichtig abgerissen werden - dadurch entsteht dann der klassische Washi-Tape-Effekt.



Zum Schluss schneidet ihr euch Magnetband in entsprechender Länge ab (funktioniert mit der Schere auch ganz wunderbar) und klebt es auf die Rückseite der Streifen.



Jetzt nur noch Einkaufslisten, Stundenplan, Rezepte oder Postkarten an den Kühlschrank pinnen und fertig :)



Verlinkt bei RUMS.

Eine Tablethülle aus Filz und ein paar Gedanken zum Schreiben (in umgekehrter Reihenfolge).

00:50 3 Comments A + a -

Kleine Blockaden hat wohl jeder mal, darüber habe ich gerade in den letzten Monaten den ein oder anderen Blogpost gelesen und auch in den Kommentaren dazu haben sich viele wiedergefunden.
Nachdem ich eine kleine Phase hatte, in der ich mich überhaupt nicht zum Schreiben überwinden konnte, obwohl ich meinen Blog gern mit Inhalt gefüllt und einige Sachen gezeigt hätte, stellt sich mir manchmal die Frage, wie interessant mein Geschreibsel für Außenstehende überhaupt ist. 

Gelegentlich gab (und wird es auch wieder mehr geben) es bei mir die ein odere andere Anleitung zum Nachmachen. Meistens zeige ich jedoch nur Ergebnisse und erkläre vielleicht grob umrissen meine Vorgehensweise oder auch nicht. Geplapper darüber, wieso ich nun genäht habe, was ich hier präsentiere und wie es dazu kam. Aber interessiert das überhaupt jemanden? Oder scrollt man nur schnell weiter und schaut sich die Bilder an, sucht evtl. nach einem Link zum Schnitt?

Noch während ich hier sitze und schreibe, sage ich mir "Ist doch egal, ob es jemanden interessiert." Aber natürlich ist es mir nicht egal. Ich will nicht, dass meine Leser gelangweilt sind und meine Posts wegklicken, weil darin zuviel geschwafelt wird. Was also macht den Mehrwert aus? Blogposts, in denen Informationen zum Gezeigten im Vordergrund stehen. Was wurde genäht, nach welchem Schnitt und welches Material wurde verwendet? Was das betrifft bin ich mir nicht sicher. Das Schreiben würde mir so ganz klar viel leichter fallen - fast schon Sachtexte. Aber Spaß machen? Wohl weniger. Das bin nicht ich.

Was mich betrifft, lese ich verschiedene Blogs, aus verschiedenen Gründen gerne. Beim einen gefällt mir der Schreibstil, am anderen mag ich, was mir präsentiert wird und beim nächsten vielleicht, die Fülle an Informationen, die ich aus jedem Post mitnehmen kann. Und bei einigen ist es sicher auch die Kombination vieler verschiedener Faktoren.

Und wieso ich das hier schreibe? Ich wollte nur die Tablethülle zeigen, die ich für meinen Bruder nähen durfte ;)
Und nachdem ich minutenlang auf den Bildschirm gestarrt hab, um im Kopf zu überschlagen, wie viele von meinen Gedanken in so einen Blogpost passen, ohne die Hälfte aller potentiellen Leser nach weniger Zeilen zu vertreiben, hab ich meinen inneren Monolog einfach aufgeschrieben. Manchmal neige ich zum plappern. Noch jemand da?

Und jetzt gibt's endlich die Tablethülle :)


Im Grunde wollte mein Bruder nur eine einfache Hülle zum Schutz, Schnickschnack war gar nicht unbedingt gewünscht. Ich wär aber nicht ich, wenn ich das nicht langweilig gefunden und auf ein parktisches und dekoratives Extrafach bestanden hätte. Ja klar, wieso nicht? Dann hat auch die Powerbank einen Platz.

Ein letztes Stück dicker Filz aus dem Fundus hatte gerade die richtigen Maße für das Hauptteil. Nach ausgiebiger Beratung (ca. 20 Sekunden) hatten wir beschlossen,  für das aufgesetzte Fach den schönen blauen Baumwollstoff zu verwenden. Wahrscheinlich wäre Rosa gepunktet oder Grün mit Herzchen genauso gut gewesen, hauptsache zweckmäßig. 

Der Blaue Stoff ist von by lots, aus dem örtlichen Stoffladen mitgenommen. Zwei andere Stoffe aus der Serie habe ich ja schon bei meinem Kameragurtpolster verwendet. Leider sind die Muster etwas schief/verzogen auf dem Stoff gedruckt, was mich beim Zuschneiden einige Nerven gekostet hat .. Trotzdem gefällt er mir in Kombination mit Filz und SnapPap sehr gut (eine ähnliche Kombination hab ich ja auch bei diesem Täschchen verwendet. Blautöne passen einfach so toll dazu!).
Die SnapPap-Lasche mit KamSnap verschließt gleichzeitig beide Taschen, sodass nichts verloren geht. Alles in allem ein ziemlich schnelles Projekt :)



Verlinkt beim Creadienstag, HoT und TT - Taschen und Täschchen