Dienstag, 29. November 2016

Kleine Täschchen aus Stoffresten

Mal wieder Zeit, etwas Stoffresteabbau zu betreiben. Mittlerweile hab ich beim Horten meiner Stöffchen ein System gefunden, dass schon eine Weile ganz gut funktioniert. Trotzdem sammeln sich die Reste immer wieder schnell an.
In der letzten Woche sind deshalb einige "Reste-Täschchen" entstanden. Das ein oder andere davon wird sicher irgendwo unterm Weihnachtsbaum landen.





Neben Stoffresten konnte ich auch mal ein paar von meinen kurzen Reißverschlüssen verwenden, die sich mit der Zeit geammmelt haben und mitlerweile kaum noch eingesetzt werden.

Neben Patchworkstoffen hab ich auch noch Reste von meinen Beiden Amsterdam-Röcken (hier und hier) verbraucht.


Damit ist die Restekiste wieder ein bisschen leerer geworden. Ein bisschen ;)


Ab zum Creadienstag, HoT und zu den Taschen und Täschchen!

Freitag, 25. November 2016

Ein Freitagspost mit Adventskalender, Strickwerk und Sammelmappe

Eigentlich ein Freugrund der letzten Woche, aber da war ich zugegeben einfach schreibfaul. Wahnsinnig gefreut habe ich mich nämlich über Post von der lieben Sandra:


Sie hat mir eine kleine Nettigkeit zukommen lassen, nämlich eine ihrer tollen Sammelmappen in schönsten Farben und Mustern. Der Schokoriegel hat es leider nicht mehr aufs Foto geschafft ;)

Dienstag, 22. November 2016

Tutorial: Täschchen mit Extrafach

Endlich mal wieder was zum Teilen! In den letzten Monaten gab es hier ja wirklich nicht viel zum Nachmachen zu sehen. Jedenfalls nicht mit how to, höchstens Inspiration.

Dass Eigenbau mir am meisten Spaß macht, hab ich ja schon erzählt, aber das ganze drumherumfotografieren macht mir (je nach Lichtverhältnissen) oft einfach keinen Spaß, weshalb es hier zuletzt auch keine Anleitungen mehr gab. Nähen geht für mich vor Bloggen. Und nur Beiträge rauszuhauen aus dem Gedanken "ich müsste mal wieder .." funktioniert einfach nicht, gab es hier aber Phasenweise leider auch schon. 

Am Wochenende war ich aber wieder motiviert, auch mitzuknipsen. Deswegen gibt es heute eine Anleitung für ein schönes Täschchen. Vielleicht denkt ja schon jemand an Weihnachtsgeschenke ;)

Vorab: Die Anleitung richtet sich zwar in erster Linie an Anfänger, aber ob sie wirklich ausführlich genug ist, kann ich schlecht einschätzen. Einen Reißverschluss sollte man am besten schonmal eingenäht haben, weil ich nicht bei jedem Schritt ganz ins Detail gehe.

Material:

Haupttasche:
2 x Außenstoff: 16 cm x 24 cm
2 x Innenstoff: 16 cm x 24 cm
2x Vlieseline H630: 16 cm x 24 cm

Extrafach:
Klappe: 2 x 6 cm x 16 cm
Fach: 2 x 10 cm x 16 cm

Außerdem:
Reißverschluss, ca 22 cm
Schrägband oder Stoffreste für RV-Enden
 
 

So hab ich's gemacht:

Bevor es losgeht, muss die Vlieseline gemäß Herstellerangaben auf den Außenstoff aufgebügelt werden. Während der Stoff auskühlt, wird der Reißverschluss vorbereitet.

Dazu einfach die Reißverschlussenden mit entsprechend gefalteten Stoffresten oder, noch einfacher, gleich mit Schrägband einfassen. Wichtig hierbei: Der Reißverschluss samt Einfassung sollte am Ende nicht länger als 22 cm sein, damit das Täschchen später "schöne" Reißverschlussecken hat.


Danach kann schonmal die aufgesetzte Tasche vorbereitet werden. Ich hab hier Korkstoff verwendet, normale Baumwolle geht natürlich auch. Dann würde ich den Stoff allerdings verstärken, z.B. mit Vlieseline H250.

Zunächst habe ich an den Stoffteilen für Klappe und Hauptfach mit Hilfe eines Teelichtes Rundungen angezeichnet. Da darf man gerne kreativ sein ;) Oder einfach eckig lassen.

Die Teile für die Klappe und das Fach jeweils rechts auf rechts rundherum zusammennähen, dabei oben eine Wendeöffnung lassen.



Nahtzugaben werden an Ecken und Rundungen zurückgeschnitten. An den Rundungen den Stoff bis Knapp vor die Naht einschneiden oder mit einer Zackenschere zurückschneiden.

Dann wenden und mit den Fingern oder einem stumpfen(!) Hilfsmittel gut ausformen. Ich nehme dafür gerne das nicht haarige Ende eines Pinsels.

Nachdem die Teile gewendet und am besten einmal ordentlich flachgebügelt sind, wird rundherum abgesteppt, dabei werden auch die Wendeöffnungen verschlossen.


Jetzt kommen wieder die Stoffteile für das Haupttäschchen zum Einsatz.
Links und rechts unten werden aus den Ecken aller Teile (Innen- und Außenstoff, also vier mal) Quadrate mit 3 cm x 3 cm herausgeschnitten.

Dann einen Teil Außenstoff vor euch hinlegen und das Fach der aufgesetzten Tasche 4,5 cm vom unteren Rand mittig platzieren und aufnähen. Ich stelle dabei die Nadel nach rechts, um nicht in der schon vorhandenen Steppnaht zu nähen. Oben offen lassen ;)

Die Klappe direkt darüber mit einer geraden Naht annähen, so dass die Seiten beider Teile bündig abschließen, klar.

Ab jetzt wie gewohnt das Täschchen-Sandwich.
Unterstoff, Reißverschluss (mittig, 1 cm vom linken und rechten Rand), Oberstoff.

Mit dem RV-Füßchchen zusammennähen, aufklappen, bügeln und nochmal entland des RV absteppen, damit sich der Innenstoff nicht verziehen und später im Reißverschluss verfangen kann. Auf der anderen Seite das gleiche nochmal.

Der Außenstoff wird jetzt rechts auf rechts auf den Außenstoff gefaltet, Innenstoff auf Innenstoff. Der Reißverschluss ist dabei mindestens bis zur mitte geöffnet!

Rundherum Füßchenbreit nähen und dabei darauf achten, die Reißverschlussenden nicht mitzufassen. Dabei die Ecken aussparen und im Futter eine Wendeöffnung lassen.

Alle vier Ecken werden jetzt wie auf dem Foto aufeinander gelegt und zugenäht. Am besten die Nahtzugaben dabei von der Naht weg in entgegengesetzte Richtung klappen, damit es keinen dicken Knubbel gibt.

Dann geht es auch schon ans Wenden. Täschchen ausformen, Wendeöffnung schließen und schon hat man eine neue Verpackung für was auch immer.

Schreibutensilien zum Beispiel. Im Extrafach hätten zum Beispiel Post-Its oder Büroklammern Platz.


Ich hoffe, dass soweit alle Folgen konnten. Wenn noch Unklarheiten herrschen sollten oder jemand einen Fehler entdeckt, einfach raus damit.

Wie immer freue ich mich, wenn ihr nach meiner Anleitung genähte Täschchen in den Kommentaren verlinkt oder gerne auch Bilder per Mail schickt :)

Mein Täschchen wandert heute zum Creadienstag, HoT, zu den Taschen und Täschchen und vor allem noch einmal zum Taschen-Sew-Along bei Greenfietsen.

Donnerstag, 17. November 2016

TSA: Tasche aus Filz nach eigenem Schnitt

Das aktuelle Thema vom Taschen-Sew-Along bei Greenfietsen, ist von allen wahrscheinlich das, was mir am meisten liegt. Zu einigen Monatsthemen habe ich zwar schon mehrere Beiträge geschrieben, zu anderen gar keine, aber Taschen nach eigenem Schnitt sind bei mir ja fast alle. 

Gelegentlich erhalte ich dafür ja Bewunderung, die aber tatsächlich nur halbverdient ist. Meistens bin ich schlichtweg zu faul Schnittmuster auszudrucken, zusammenzukleben, zu schneiden und dann erst zu nähen. Das selbst entwerfen und zusammenbasteln finde ich da oft einfacher. Natürlich liebe ich aber auch die Möglichkeit, mich selbst auszutoben und alles so zu machen wie ich es möchte und nicht wie es mir irgendeine Modekette oder Schnittmuster es mir vorgibt.

Wenn ich eine Tasche nähe, steht am Anfang meistens eine Idee. Manchmal inspiriert von Taschenschnitten die ich bei anderen gesehen oder über Pinterest gefunden habe, oft aber auch von den Materialien, die ich gerade Zuhause habe oder weil ich mir selbst eine Tasche wünsche, die bestimmte Bedürfnisse erfüllt. Oder die von anderen.

Als nächstes mache ich dann eine kleine Skizze, auf der ich grob Maße und Material vermerke und dann lege ich schon los. Wie die Tasche am Ende tatsächlich aussieht, entwickelt sich oft erst beim Nähen. Manchmal werfe ich währenddessen auch alle Pläne über den Haufen und das Ergebnis hat mit der Idee nicht mehr viel gemeinsam.

Aber genug! Letzte Woche habe ich ja meine Mini-Täschchen gezeigt, die ich zur neuen Tasche genäht habe. Heute gibt es die Tasche dazu ;)


Fest stand: Meine neue Tasche möchte ich aus Filz nähen, unbedingt! Den Taschenfilz habe ich schon eine ganze Weile hier liegen gehabt. Unter anderem zum Beispiel zu einer Tablethülle vernäht.
Ganz schnell wusste ich auch, dass der Boden aus schwarzem SnapPap sein sollte (Danke, Mama!), ebenso wie die Henkel. Für den Taschengurt habe ich mich erst nachträglich entschieden, da ich Taschen eigentlich doch meistens quer trage.


Die Henkel habe ich einfach aus doppelt gelegtem SnapPap genäht und nach dem Annähen mit Buchschrauben verstärkt. Alternativ wären Nieten auch gut gewesen. Für das Baumwollgurtband fehlt mir aktuell noch ein passender Schieber, der wird irgendwann nachträglich noch angebracht.

Die aufgesetzte Tasche außen hab ich aus aktuellem Lieblingsstoff genäht, sie wird mit KamSnaps verschlossen, die in dem Punktemuster fast untergehen ;)

Die Innenaufteilung hab ich wie üblich gehalten: doppeltes Einsteckfach, einfach und mit Reißverschluss. Der übliche Karabiner für das Labello-Täschchen.

Der Innenstoff ist Innenstoff geworden, weil ich ihn sehr sehr schön finde, aber leider das Muster absolut schief und verzogen auf dem Stoff gedruckt ist. Wusste ich beim Kauf schon, aber für den Preis war das dann absolut okay. Zur Stabilisierung gibt es oben eine Blende aus SnapPap. In Kombination mit dem Filz kann ich jetzt wohl sicher sein, dass die Ösen nicht ausreißen. Auch wenn die Tasche mal schwerer beladen ist. Wenn viel reinpasst, tu ich nämlich auch viel rein ;)
Nachmachen würde ich aber nicht empfehlen. Das einschlagen der Ösen (und vorher die Löcher zu machen) war wirklich ein schwerer Kampf. Zwischendrin hab ich überlegt, wie ich das rückgängig machen und kaschieren könnte. Zum Glück hat es dann doch geklappt.

Und jetzt schicke ich meinen neuen Begleiter zum Taschen-Sew-Along: Mein eigener Taschenschnitt, zu den Taschen und Täschchen und unbedingt auch zum RUMS.

Donnerstag, 10. November 2016

Mini und Minimini

Eigentlich wollte ich heute meine neue Tasche präsentieren. Also ganz spontan, gestern hab ich sie nämlich erst genäht. Aber irgendwie ist es heute den ganzen Tag nicht richtig hell geworden, die Sonne hält sich gut versteckt und statt unterbelichtete Fotos zu zeigen, die mir sowieso nicht gefallen, verschiebe ich das lieber.

Stattdessen kann ich aber zwei neue Bewohner der Tasche zeigen. Mini-Täschchen, die das Innenleben ergänzen.

In der Restekiste fanden sich noch ziemlich kleine Stücke Korkstoff und Kunstleder, die für die meisten Projekte einfach zu mini sind, aber doch zu schade zum wegwerfen. Darum mit Baumwollstückchen kombiniert und zu kleinen Täschchen vernäht. Geht doch immer :)

Dabei ist mir mal wieder aufgefallen wie gerne ich solche kleinen unkomplizierten Täschchen nähe, an denen eigentlich nichts besonderes dran ist. Meistens gefallen die mir einfach am besten.

Das kleinere der beiden Täschchen beherbergt meine Schlüssel für die Arbeit, die sonst immer nackt waren. Es ist wirklich mini mini.
Das andere ist ein Kramtäschchen, in dem alles Platz findet, was dabei sein muss und sonst lose in der Tasche rumfliegen würde.

Und damit geht's zum Taschen-Sew-Along November: Mein eigener Taschenschnitt. Nagut, Täschchenschnitt. Den Taschenschnitt zeig ich dann nächste Woche, wenn die Sonne mal rausgeschaut hat. Und weil's für mich ist und heute Donnerstag ist auch zum RUMS. Und zu den Taschen und Täschchen.

Donnerstag, 3. November 2016

Rock "Amsterdam", nochmal.

Nachdem ich vorletzte Woche meinen ersten Rock "Amsterdam" gezeigt habe, kann ich heute schon die zweite Version präsentieren :)

Wieder die einfache Basisversion, weil wild gemusterter Stoff. Kennt das jemand? Irgendwie lachen mich immer die außergewöhnlich gemusterten Stoffe an. Obwohl ich mir immer wieder vornehme, mehr Unis und ruhige Stoffe zu kaufen, bringe ich meistens doch nur schöne bunte Stoffe mit nach Hause. Daran muss ich noch arbeiten. Aber ist der Stoff nicht toll?


Jedenfalls hab ich mir diesmal überlegt, dass ich trotzdem Taschen haben möchte. Nahttaschen, die sieht man ja gar nicht, passen also immer.
Ich hab mich dafür an diesem tollen Tutorial bedient und es hat auch alles wunderbar geklappt. Ich war echt ziemlcih stolz auf mein professionell aussehendes Ergebnis. Die Ernüchterung kam dann beim Anziehen. So unsichtbar waren die Nahttaschen nicht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass das am Schnitt liegt, also vom Rock. Durch die nach vorn versetzten Seittennähte oder so. Oder weil er nicht so superlocker sitzt. Jedenfalls haben die Nahttaschen irgendwie aufgetragen, woraufhin ich sie wieder rausgetrennt habe. Ich glaub daran hab ich länger gesessen als am Zuschneiden und Nähen bis dahin, aber gut. Jetzt weiß ich wenigstens wie es geht und dass man davor keine Angst haben brauch :)

Und noch eine kleine Optimierung im Vergleich zum ersten Amsterdam hab ich vorgenommen: Futter! Bei den aktuell herbstlichen Temperaturen nicht das Blödeste, aber hauptsächlich wollte ich verhindern, dass mir der Rock beim Laufen immer die Strumpfhose hochkrabbelt. Das macht Nummer eins nämlich manchmal.
Dafür hab ich einen identischen Unterock aus  schwarzem Futtertaft mit ans Bündchen genäht, den Saum etwas gekürzt und fertig. Das ist kaum Mehraufwand und beim Tragen dann doch wirklich angenehmer :)

Auch dieser Amsterdam wird gerne Ausgeführt. Im Moment ärgere ich mich ein wenig, dass ich nicht dazu komme, mal schöne Bilder draußen im Herbstlicht machen zu lassen. Auch ein Grund, weshalb es hier wenig Kleiidung zu sehen gibt. Mit Selbstauslöser in der Wohnung lassen sich auch die schönsten Stücke nicht richtig in Szene setzen. Egal.

Zum RUMS.

 

Montag, 31. Oktober 2016

Jetzt haben sie mich auch: Hexagons

Oder Hexis, wie sie Eingeweihte nennen. Wer hätte das gedacht? Ich ganz bestimmt nicht. Ich hab normalerweise einen angeborenen Widerwillen gegen Handnäharbeiten. Wendeöffnungen per Hand verschließen vermeide ich, wo es nur geht. Wenn ich irgendwo lese, dass manche Menschen Nähen per Hand tatsächlich meditativ finden, frage ich mich jedesmal was für eine Engelsgeduld diese haben müssen. Das einzige, was ich freiwillig mit Hand und Nadel und Faden nähe, sind Knöpfe an. Bis jetzt halt.

Und woher der Sinneswandel? Letzte Woche bin ich spontan weggefahren, Besuch, und brauchte dringend noch eine Beschäftigung für während der Bahnfahrt und abends auf dem Sofa. Stricken kann ich nicht, das wär ja sonst naheliegend. Oder Häkeln. Neben mir in der Bahn hat das eine gemacht und das sah so entspannt aus, dass ich wieder mal gedacht habe: Zeit dass ich das auch endlich mal lerne! 
Und Stoffreste wollte ich ja auch weiterhin verwerten. Und eigentlich sind die kleinen Dinger ja auch sehr hübsch, schon so für sich.

Also hab ich mir schnell angeguckt wie es geht, diese Vorlage ausgedruckt (die 2,5 inch Schablone, also knapp 6,5 cm) und fleißig zugeschnitten. Mit Rollschneider geht das ja ganz fix.

Und tatsächlich hat mir das auch noch Spaß gemacht. So schnelle saubere Ergebnisse hab ich ja gerne ;)

Innerhalb von wenigen Tagen kam ein ganzer Haufen kleiner Hexagons (Hexagone?) zusammen. Und was damit machen? Erstmal hab ich angefangen, Blau- und Grüntöne anzuordnen und zusammenzunähen. Auch von Hand, klar.

Ganz fertig bin ich damit noch nicht, aber es geht voran. Ich bin zuversichtlich, dass ich in absehbarer Zeit soweit bin und dann auch was draus machen kann. Was genau verrate ich jetzt noch nicht, Pläne könnten sich ja noch ändern. 

Ersmal gucken beim Creadienstag und HoT :)

Donnerstag, 27. Oktober 2016

Gestempelt auf Stoff - Textildruck

Ich gehöre zwar zu den Menschen, die ziemlich viel Freizeit haben, aber trotzdem habe ich oft das Gefühl, dass sie niemals für meine lange Liste von Dingen, die ich unbedingt machen will reicht. Aktuell habe ich mindestens eine Hand voll Projekte, an denen ich Arbeite oder die gerade in Planung sind. Und noch viel mehr im Kopf ;)

Thema heute: Textildruck. Genauer: Stoff bestempeln. Mit Textilfarbe. Ich glaube, irgendwann habe ich schonmal erwähnt, dass ich da Pläne habe, aber das ist schon eine ganze Weile her.

Gestern hab ich endlich ein bisschen rumprobiert und mein Ergebnis auch gleich vernäht.

Auf weißem Baumwollstoff hab ich mit türkiser und schwarzer Stoffmalfarbe gestempelt. Die Dreiecke habe ich mit einem zurechtgeschnitzten Radiergummi gestempelt, das hat ganz gut funktioniert. Einfach mit einem Pinsel die Farbe auf die Stempelfläche auftragen und vorsichtig auf den Stoff drücken (ja, vorsichtig bitte!). 

Für das zweite Muster habe ich eine alte Kartoffel verwendet. Eine feste, frische Kartoffel wär da vermutlich einfacher zu handhaben gewesen, aber die will ich lieber noch essen. Gegen Lebensmittelverschwendung und so ;) Okay, man kann es auch übertreiben. Nächstes mal opfere ich dann wohl lieber eine frische Kartoffel.

Wie man sieht, ist da nicht alles so ganz ordentlich geworden. Irgendwann ist mir mal die Kartoffel einfach auf den Stoff geplumpst, deswegen ist in der mittleren Reihe so eine verwischte Stelle. Kann man nix machen, nur besser aufpassen nächstes mal.

Gewaschen und gebügelt habe ich den Stoff übrigens schon. Allerdings von Hand, aber soweit hält die Farbe gut.

Der Boden des Täschchens ist übrigens aus schwarzem SnapPap, das passt meiner Meinung gut zu dem Stempelmuster, das etwas "grob" wirkt.

Jetzt muss ich aber wieder an die Nähmschine, sonst wird meine Liste nie kürzer ;)

Verlinkt bei RUMS und TT - Taschen und Täschchen.


 

Dienstag, 25. Oktober 2016

Klassische Patchworktäschchen

Ohne viele Bilder oder Worte heute. Einfach ein schnelles Patchworktäschchen.

Und weil's so viel Spaß gemacht hat, gleich noch eins. In mini.

Verlinkt bei TT - Taschen und Täschchen. Und später noch beim Creadienstag und HoT.

Donnerstag, 20. Oktober 2016

Rock "Amsterdam" und passende Pulswärmer

Ich glaube, anfang des Jahres habe ich mir fest vorgenommen, endlich mal Kleidung für mich zu nähen. Also nicht nur so alle paar Monate 'nen Loop, sondern so richtig. Plan fehlgeschlagen, würde ich sagen. Wirklich viel ist bisher nicht dabei rumgekommen, schade.

Ein paar Röcke hab ich im Laufe des Jahres schon produziert, aber das wars auch. Die werde ich hier eventuell auch nach und nach zeigen, sofern ich halbwegs ordentliche Fotos zustande bringe. Den Anfang mach ich heute mit einem "Set", bestehend aus Rock und Pulswärmern.

Zuerst kam der Rock. Irgendwann habe ich mal das Schnittmuster für den Rock "Amsterdam" von Schnittbox gekauft, weil mir die unterschiedlichen Taschenvarianten so gut gefallen haben. Bisher hab ich Röcke ja mehr oder weniger frei Schnauze genäht und bin im Nähen von Kleidung im Allgemeinen ja absoluter Anfänger, hab also auch noch nie Taschen genäht. Ist auch so geblieben, haha. Letztlich hab ich nämlich die Basis-Variante genäht, ohne Taschen. Das lag aber an dem Stoff, in den ich mich verguckt hatte. Eigentlich nicht unbedingt meine Farbe und das Muster ist auch irgendwie ein bisschen kitschig für mich, aber als ich ihn gesehen habe, wusste ich sofort, dass ich einen Rock draus nähen will. Auf Grund des Musters wollte ich den Schnitt aber ganz schlicht und basic halten, sonst wärs mir doch ein bisschen zu wild geworden.


Ursprünglich ist für den Rock eine länge von 50 cm vorgesehen, ich hab ihn auf 45 cm gekürzt, mag ich lieber. Kombiniert hab ich den Stoff mit einem schwarzen Bündchen. Das hab ich doppelt so lang gemacht, wie in der Anleitung angegeben und dafür einmal umgeschlagen. Im Winter kann ich's dann auch zurückschlagen und hab einen warmen Bauch :D


Tja, was noch? So viel gibts bei so einem Basic-Rock ja auch nicht zu erzählen. Mit der Passform bin ich jedenfalls sehr zufrieden. Meiner Meinung fällt er allerdings etwas größer aus (vielleicht hab ich aber auch sehr großzügig gemessen). Laut der Maßtabelle hätte ich ihn fast in Größe 40 nähen müssen, hab mich aber für 38 entschieden, was auch gut war. Auch in 38 saß er noch recht "bequem". Das war im Sommer, mittlerweile hab ich 2-3 Kilo zugenommen und finde ihn jetzt ideal. Ob das gut ist oder nicht :)

Um schnell zu sehen, wo beim Rock vorne (bzw. hinten) ist, hab ich nachträglich noch schnell ein kleines SnapPap Label angenäht. Mit Herz. Klar, oder?. Ist bei diesem Schnitt nämlich tatsächlich nicht egal, wie rum man ihn anzieht, weil die Seitennähte etwas mittig versetzt sind, sprich: Das Hinterteil ist breiter als das Vorderteil. Wie das bei Körpern ja auch oft der Fall ist.


Aus den Resten vom Stoff wollte ich mir jetzt auf jeden Fall noch schöne Stulpen nähen. Nach dieser Anleitung, wollte ich nämlich eigentlich schon letzten Winter.  

Die Anleitung sieht vor, dass die Stulpen aus dehnbaren Stoffen genäht werden, z.B. Jersey. Meine sollten aber aus Cord werden, gefüttert mit Fleece, damit sie schön kuschlig sind. Deswegen hab ich sie einfach statt in S oder M in Größe XL ausgeschnitten und mir die Nahtzugabe gespart (ja, ich bin so faul), sollte schon irgendwie hinkommen.


Wie man sieht, hab ich letztlich kein Fleece für das Futter genommen, sondern schwarzen Jersey. Schwarzen Fleece habe ich nämlich seit 6 Wochen nicht bekommen im Stoffladen (solange war der Außenstoff schon zugeschnitten), und dann kam doch mal die Ungeduld durch. Deswegen sitzen die Stulpen jetzt etwas lockerer als ursprümglich gedacht, aber gemütlich sind sie auf jeden Fall.



Zum Abschluss wollte ich eigentlich versuchen, mit einer schlechten Überleitung zur Mädchen zu kommen. Wegen Mädchenfarbiger Kleidung und so, ja? Naja, mir ist nichts eingefallen aber erzählen will ich es trotzdem :)

Kennt die noch jemand? Die Mädchen? Als ich die gelesen hab, war ich glaub ich 12, damals gab's die made by you Ausgabe noch nicht oder ich hab nie drauf geachtet. Jedenfalls geht's in diesem Heft mal nicht um Jungs und Beauty-Tipps, sondern ums Selbermachen, Dekorieren usw. 
Unter anderem gibt's in der aktuellen Ausgabe auch eine Seite mit SnapPap, und dahin haben es auch meine Kofferanhänger und Kopfhörer-Organizer geschafft ;)

Wollt ich nur mal erzählen, mehr nicht ;)

Verlinkt bei RUMS.
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